Tachyonen
Tachyonen (griech. tachýs „schnell“) sind hypothetische Elementarteilchen, die sich schneller als das Licht bewegen. Diese Teilchen werden als superluminar bezeichnet. Tachyonen-Energie bezieht sich auf die kosmische Urenergie aus der das Universum bestehen soll. Göttliche Schöpfungsenergie, Chi (Lebensenergie), Qi oder Orgon sind weitere Tachyonenähnliche Konzepte. Im Bereich Esoterik finden sich eine Vielzahl von Produkten deren Wirkung auf der Tachyonenenergie beruhen soll. Andererseits werden werden in allen Traditionen Effekte beschrieben die auf der Tachyonen-Theorie beruhen. Auch die seriöse Physik beschäftigt sich mit Überlegungen zur Naturwissenschaftlichkeit der Tachyoneneffekte. So gibt es für Tachyonen als theoretische Möglichkeit gewisse Chancen.
Tachyonen naturwissenschaftlich:
Es gibt mehrer Ansätze. Eine davon entspricht der ganz normalen Materie, die sich mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegt. Eine andere würde Teilchen erlauben, die sich ständig mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen und niemals bis auf Lichtgeschwindigkeit abgebremst werden können. Die Tatsache allein, dass es diese mathematische Lösungsmöglichkeit für die Gleichungen gibt, bedeutet jedoch nicht, dass Tachyonen auch real existieren müssen.
Für diese Einteilung von Teilchen in drei Klassen fand Gerald Feinberg (1967) folgende Wortprägungen:
- Tardyonen: Teilchen, die sich stets langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum fortbewegen
- Luxonen: Teilchen, die sich stets mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum fortbewegen
- Tachyonen: Teilchen, die sich stets schneller als mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum fortbewegen
Bei ansteigender Geschwindigkeit eines Tachyons verliert es Energie. Geht die Energie gegen 0, wird seine Geschwindigkeit sogar unendlich (transzendenter Zustand). Bei Tardyonen hingegen muss Energie hinzugefügt werden, um eine Geschwindigkeitssteigerung hervorzurufen.
Quellen: