Schamanismus

Der traditionelle Schamanismus ist ein religiöses Phänomen der Naturvölker. Es wurde von der Esoterik übernommen und wird heute als Neoschamanismus zu einer Heilungstherapie weiter entwickelt. Der Schamanismus ist ein Phänomen, dass in verschiedenen Religionen auftritt, ohne jemals selbst eine Religion ausgebildet zu haben. Eine allgemein akzeptierte Definition gibt es nicht. Das Wort selbst stammt vom “sama” aus der Sprache der Tungusen aus Sibirien ab. Die genaue Bedeutung des Wortes ist ungeklärt.

Der Schamane ist als Vermittler zwischen dem Diesseits und dem Jenseits zu verstehen. Ein Begleiter der Seele.  Zu seinen Hauptaufgaben gehört die Krankenheilung, rituelle Exstase – hinaustreten aus dem Körper und auch direkter Kontakt mit den Hilfsgeistern in Tiergestalt.  Zwar ist jeder Schaman ein Medizinmann, aber nicht jeder Medizinmann ein Schamane. Der Schamane selbst wird immer gegen seinen Willen durch Schutzgeister berufen. Also auserwählt.

Der Neoschamanismus beruft sich zwar auf den traditionellen Schamanismus der Naturvölker, aber es bestehen doch gravierende Unterschiede.

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