Heilige Geometrie
Alle Naturgesetze finden sich direkt in (heiligen) geometrischen Formen wieder. Daher wird unter der Heiligen Geometrie eine Art universelle Sprache verstanden die direkt vom Geist im Universum (Gott) stammen muss. Die Heilige Geometrie ist die Ursprache des Universums und besteht aus Formen und Proportionen. Nach Toth (Ägyptischer Gott, bzw. universeller Lehrer) ist sie die wichtigste Lehre überhaupt.
Am Anfang der Heiligen Geometrie steht Gott (bzw. je nach Weltanschauung Wesen, Gottheit,etc.), der dreidimensional durch eine Kugel und zweidimensional durch einen Kreis symbolisiert wird. Mit der Kugel wird ein Raum erschaffen, aus dem sich die gesamte Geometrie der Schöpfung entfaltet. Alles was jemals geschaffen wurde – physikalische Gesetze, Planeten, biologische Formen, etc., basiert auf dieser Formensprache und Proportionsgesetzen.
Nach einer ganz einfachen Regel entfalten sich alle Formen der Geometrie (bzw. Schöpfungen im Universum) . Sie besteht darin, sich an den Rand der Kugel (Kreis) zu begeben und dort eine weitere Kugel (Kreis) zu zeichnen. So entsteht als nächstes die Fischblase (Vesica Piscis), und so weiter. Sie ist also eine morphogenetische Struktur. Das bekanntesten komplexen Grundmuster in der Esoterik sind die Blume des Lebens und die Mer-Ka-Ba.

Buchtipps:
Sonja Ulrike Klug, “Kathedrale des Kosmos” – Die heilige Geometrie von Chatres.
Drunvalo Melchizedek, “Blume des Lebens”